Zahnarztpraxis Dr. M. Gleisberg M.Sc. M.Sc.
Hannover

Alexanderstr. 7
30159 Hannover

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Implantologie

Implantate sind im Kieferknochen dauerhaft verankerte künstliche Zahnwurzeln, auf denen Kronen, Brücken oder Prothesen befestigt werden. Am Ende der Behandlung, wenn das Ziel erreicht ist, ist das Implantat nahezu genauso belastbar wie der eigene Zahn. Ein Lächeln und die alten Essgewohnheiten sind wieder möglich. Menschen, die sich für eine fest im Knochen verankerte Versorgungsart entscheiden, erhalten ihre Gesundheit und stellen sicher, dass keine natürliche Zahnsubstanz abgetragen wird. Knochen wird gestützt und bleibt somit langfristig erhalten.

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln (meist aus dem körperverträglichen Titan oder Keramik), auf denen die Kronen bzw. Brücken oder Prothesen befestigt werden. Es ist eine elegante Alternative zum herausnehmbaren herkömmlichen Zahnersatz, wenn im Kiefer keine Zähne oder Zahnwurzeln mehr vorhanden sind. Das in dem Kieferknochen fest eingewachsene Implantat mit der dazugehörigen Krone kommt der Natur im Aussehen und im Gefühl beim Essen am nächsten. Knochen wird gestützt und bleibt somit langfristig erhalten. Dazu werden die gesunden Nachbarzähne geschont und müssen nicht für eine eventuelle Brücke als Träger beschliffen werden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten von implantatgetragenem Zahnersatz: Einzelzahn, Brücken und Prothesen, sowohl festsitzend als auch zum Herausnehmen. Die wichtigste Voraussetzung für den Halt eines Implantats ist allerdings die ausreichend vorhandene Knochensubstanz, wenn nötig – mit zuverlässiger Knochenaufbaumöglichkeit.

Einzelzahnersatz ist die einfachste Variante: Beim ersten Termin wird zunächst unter örtlicher Betäubung das Zahnfleisch und die Knochenhaut an der betroffenen Stelle geöffnet. Das Implantat wird eingesetzt, die Knochenhaut und das Zahnfleisch wieder zugeklappt und zugenäht. Nach drei bis sechs Monaten, wenn die Wurzel eingewachsen ist, wird sie mit den dazugehörigen Aufbauten versehen. Der neue Zahn besteht aus einem Verbindungsstück und der Krone. Etwa zwei Wochen später kann der Zahn zementiert werden. Vorher wird die Krone im Mund noch einprobiert und beschliffen, damit der Biss stimmt.

Auf den Implantaten werden nach Bedarf auch Brücken oder Prothesen befestigt. Der Idealfall ist die Zahn-für-Zahn-Versorgung. Für einen festsitzenden Zahnersatz braucht man im Unterkiefer sechs oder mehr Implantate, im Oberkiefer – acht und mehr Pfeiler. Bei guten Knochenverhältnissen sind auch andere Lösungen möglich. Ob Implantatpfeiler mit einzelnen Haltelementen versorgt werden oder unter einem Steg verbunden werden, hängt von den Verhältnissen im Mund und von den Wünschen des Patienten ab.

Ob Einzelzahn, Brücke oder gar Prothese, in unserer Praxis beraten wir Sie gerne. Während des ausführlichen Beratungsgesprächs werden alle Möglichkeiten sorgfältig abgewogen und ein individueller Behandlungsplan erstellt. Bei der Finanzierung ist generell die Ratenzahlung möglich. Außerdem werden in unserer Praxis chirurgische Eingriffe mit einer Digitalkamera dokumentiert.

Parodontologie

Systematische Parodontologie

Parodontitis ist eine bakteriell bedingte Entzündung, die zur Zerstörung des Zahnbettes führt. Die ersten Anzeichen einer Zahnfleischerkrankung (Gingivitis) sind gerötetes, geschwollenes Zahnfleisch sowie Bluten beim Zähneputzen. Bleibt diese Zahnfleischerkrankung unbehandelt, bilden sich Zahnfleischtaschen, die eine Lockerung und Verlust der Zähne hervorrufen können. Bei einer rechtzeitigen Behandlung kann der Prozess gestoppt werden. Heute gibt es zuverlässige Diagnostikmethoden und individuelle Therapiemöglichkeiten.

Wir beraten Sie gerne!

Parodontitis-Risiko-Test

Es gibt nachgewiesene Risikofaktoren für Parodontitis-Erkrankungen: Neben der schlechten Mundhygiene mit Plaque und Zahnstein, Tabakkonsum, Diabetes mellitus, Stress, Schwangerschaft und offener Karies steht ganz oben die genetische Prädisposition.

Bei uns können Sie einen Parodontitis-Risiko-Test machen. Anhand eines Abstrichs der Wangenschleimhaut kann Ihr Gen-Typ festgestellt werden. Ist der Gen-Typ mit erhöhten Interleukinwerten (die für die Parodontitis verantwortlichen lokalen Entzündungsfaktoren), kann man der Erkrankung wirksam durch Intensivprophylaxe vorbeugen.

Ästhetik

Seit Jahrhunderten wollten Menschen „weiße“ Zähne haben. Dabei wurden sogar zahnschädigende Mittel wie Säuren und andere Chemikalien eingesetzt. Heutzutage gibt es weitaus schonendere und wirkungsvollere Methoden. Je nach Ursache der Verfärbung werden in unserer Praxis unterschiedliche Verfahren angewendet, z.B. thermokatalytische Verfahren für das Bleichen vitaler Zähne, Walking-Bleach-Verfahren für wurzelbehandelte Zähne oder individuell in der Zahnarztpraxis angefertigte Kunststoffschienen für das Bleichen zu Hause.

Sprechen Sie uns an!

Narkosebehandlung

In der Regel wird die Behandlung in unserer Praxis unter örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) durchgeführt.

In besonderen Fällen bzw. auf Wunsch wird auch Kurznarkose (Analgosedierung) angeboten. Dabei werden über den extra dafür gelegten Venenzugang Medikamente gespritzt, die Sie in einen schlafähnlichen Zustand versetzen. Die zusätzliche Betäubungsspritze im Operationsbereich merken Sie dann nicht mehr. In diesem Fall werden Sie zusätzlich von einem erfahrenen Anästhesisten betreut.

Vollkeramische Kronen und Brücken

Ästhetisch anspruchsvolle Lösung für die Restauration im Frontzahngebiet, bei Backenzähnen und Einzelzahnverlust bieten vollkeramische Kronen und Brücken. Keramik kommt dem Aussehen und den Eigenschaften des natürlichen Zahnes sehr nahe, der für die herkömmlichen Metallbrücken übliche dunkle Kronenrand ist nicht zu sehen. Außerdem zeichnet sich Keramik durch gute Haltbarkeit, Druckfestigkeit und Gewebeverträglichkeit aus.

Wenn die Frontzähne abgebrochen, mit unschönen Füllungen versehen, verfärbt oder unterschiedlich groß sind, bieten wir Veneers, die hauchdünnen Keramik-Verblendschalen, an. Sie werden auf den präparierten Zahn geklebt und bedecken den sichtbaren Bereich. Das perfekte Aussehen des Zahnes bzw. der ganzen Zahnreihe wird hergestellt.

Lasertherapie

In unserer Praxis bieten wir unseren Patienten die Möglichkeit der Laser-Therapie an. Die moderne Laser-Therapie wird vielfach eingesetzt: Bei den chirurgischen Eingriffen bewirkt sie, dass es weniger blutet und die Wundheilung schneller vorangeht. Bei der Parodontitis-Behandlung wird der Laser zur zusätzlichen Desinfektion eingesetzt, d.h. durch den Lichtstrahl werden die Keime in den Zahnfleischtaschen abgetötet. Außerdem kann der Laser die Behandlung von überempfindlichen Zähnen sowie die Wurzelkanalbehandlung erheblich erleichtern.

CEREC: metallfreie, computergesteuerte Keramik-Füllungen

CEREC ist ein englisches Kunstwort und steht für CEramic REConstruction. Gemeint ist damit eine einzigartige computerunterstützte Methode, mit der die Herstellung von Keramik-Inlays, Teilkronen bzw. Kronen und Brücken am Patienten in nur einer Sitzung in der Praxis möglich ist.

Vorgehensweise: Mit Hilfe einer CEREC Messkamera (Aufnahmeeinheit) wird eine dreidimensionale Aufnahme vom Zahn gemacht. Die Kamera ist mit einem Computer verbunden. Am Computerbildschirm wird die Füllung konstruiert, anschließend schleift die CEREC-Schleifeinheit mit Diamantschleifer die Restauration vollautomatisch aus einem Keramikblock heraus. Das präzise Ergebnis wird von dem behandelnden Zahnarzt angepasst und sorgfältig mit dem Zahn verklebt.

Vorteile der Keramik: Die CEREC-Keramik ist ein Naturstoff, absolut metallfrei, somit körperverträglich und für Allergiker geeignet. Diese Keramikart ist dem Zahnschmelz, dem härtesten Material unseres Körpers, gleichzusetzen, dazu geschmacksneutral, reagiert nicht auf Kälte- oder Wärmereize.

Vorteile der Methode: Schont Zahnsubstanz, da nur die alten Füllungen bzw. kariöse Stellen entfernt werden müssen. Die gesunde Zahnsubstanz muss nicht abgeschliffen werden. Außerdem zeichnen sich CEREC-Restaurationen durch perfekte, dem natürlichen Zahn angepasste Form und Farbe aus. Nach der Behandlung ist kein Unterschied zwischen dem Zahn und der Füllung bzw. Krone zu sehen. Die Lebensdauer übertrifft oft noch die von Gold- und anderen Metallfüllungen.

Endodontie / Wurzelkanalbehandlung

Der Begriff „Endodontie“ kommt aus dem Griechischen. Sinngemäß bedeutet es „das sich im Zahn Befindende“. In der Zahnheilkunde wird so die Behandlung von Krankheiten des Zahninneren bezeichnet. Meistens geht es dabei um die Wurzelkanalbehandlung.

Die Wurzelkanalbehandlung wiederum ist ein „Versuch“, die Lebensdauer des erkrankten Zahns zu verlängern bzw. den drohenden Zahnverlust zu vermeiden. Wenn durch einen Unfall oder eine weit fortgeschrittene Karies Bakterien in das Zahninnere (die Dentinkanälchen) wandern, kann es zu einer bakteriellen Infektion und einer Wurzelentzündung (Pulpitis) kommen. Die ersten Anzeichen solcher Entzündung sind Schmerzen bei Kälte- bzw. Wärmereizen. Ignoriert man diese anfänglichen Signale, können sie sich zu massiven Zahnschmerzen entwickeln, das Zahnmark stirbt ab, die Entzündung geht auf den Kieferknochen und weiter bis in die Weichteile des Gesichtes oder des Halses über. Die einzige Möglichkeit in diesem Fall, den erkrankten Zahn zu erhalten, ist die Wurzelkanalbehandlung, auch endodontische Behandlung genannt. Erfolgversprechender ist der Versuch, wenn die Wurzelkanalbehandlung mit Lasertherapie unterstützt wird (Reduzierung der Keimzahl).

Individualprophylaxe / Professionelle Zahnreinigung

Vorbeugen ist bekanntlich besser als Heilen. Das „A“ und „O“ der Zahngesundheit ist die Mundhygiene. Sicherlich putzen Sie zu Hause Ihre Zähne, doch selbst das gründlichste Zähneputzen kann oftmals nicht alle Belege entfernen. Manche Bereiche sind für die herkömmliche Zahnbürste nur schwer zugänglich. Mit Hilfe professioneller, individuell für Sie erarbeiteter Prophylaxe-Maßnamen können Ihre Zähne lange gesund bleiben. Das Prophylaxe-Programm umfasst neben Professioneller Zahnreinigung und spezieller Beratung folgende Komponente wie Plaque-Index (Ausdehnung des Zahnbelags), Sulcus-Blutungs-Index, Speicheltests, Fissurenversiegelung und Fluoridierung.

Das wichtigste Element ist allerdings die professionelle Zahnreinigung. Dabei werden zuerst alle harten und weichen Zahnbeläge oder Verfärbungen mit Spezialinstrumenten und -geräten entfernt. Da die Ablagerungen auf den glatten Oberflächen schwer haften, werden die Zähne anschließend mit speziellen Pasten poliert. Die professionelle Zahnreinigung reduziert nicht nur das Kariesrisiko, sondern lässt die Zähne auch heller erscheinen. Übrigens, gepflegt werden wollen nicht nur die natürlichen gesunden Zähne, sondern auch Implantate und die sanierten Zähne mit keramischen oder herkömmlichen Kronen bzw. Füllungen.